Lebensmittelallergien – Ein Thema unserer Zeit!

Nahrungsmittelallergien sind eine der häufigsten Erkrankungen weltweit. Meist verlaufen sie in der Regel mit Reaktionen, wie Ekzemen, Gesichtsschwellungen, Erbrechen/Durchfall und sind klinisch beherrschbar. Allerdings können sie nicht selten lebensbedrohlich werden und sogar zum Tod führen. Die Zunahme von Lebensmittelallergien in unserer Bevölkerung, insbesondere bei unseren Kindern, und ihre Auswirkungen werden nun endlich von den Behörden ernst genommen. Die Problematik hat nicht nur deutschlandweit, sondern auch innerhalb der EU-Gesetzgebung Eingang gefunden. So werden zwischenzeitlich strenge Anforderungen an die Kennzeichnung aller verwendeten Inhaltsstoffe, insbesondere Hinweise auf allergieauslösende Zutaten, gestellt. Von der Europäischen Union wurde in den Rechtsvorschriften der EG-Richtlinie89/2003 eine Liste von 14 Allergenen, von denen Menschen besonders betroffen sind, erlassen. Die EU-Liste zählt aber nicht nur diese 14 allergenreichen Nahrungsmittelauf, sondern regelt auch ihre der Kennzeichnungspflicht.

 

Welche Nahrungsmittel sind gemeint?

  • Erdnüsse, sowie weitere Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Paranüsse, Cashewnüsse, Pekannüsse, Pistazien, Macadamia-Nüsse und Nüsse Queensland)
  • Eier
  • Milch
  • Soja
  • Glutenhaltiges Getreide (z.B. Weizen, Roggen, Gerste und Hafer)
  • Sesamkörner
  • Senf
  • Fisch
  • Krebstiere (einschl. Garnelen, Krabben und Hummer) und Weichtiere (einschl. Tintenfisch, Miesmuscheln, Herzmuscheln, Wellhornschnecken und Schnecken)
  • Sellerie
  • Lupine
  • Schwefeldioxid
  • Sulfite

 

Allein auf 8 von diesen Lebensmitteln entfallen 90% aller Nahrungsmittelallergien:Allergens

  • Milch, Eier, Erdnüsse, Nüsse, Fisch, Schalentiere, Soja und Weizen.

Wie vermeiden wir allergeiauslösende Lebensmittel?

Wir wissen aus eigener Erfahrung wie extrem wichtig es ist, selbst die kleinsten Mengen an Allergie auslösenden Nahrungsmitteln in unseren Produkten zu vermeiden.

Daher setzen wir ganz vorne an und verwenden alle oben genannten Rohstoffe nicht bei der Herstellung und in unserer Rezeptur. Unsere Erfahrung in diesem Bereich hat uns auch gezeigt, dass die beste Rezeptur die „einfache“ ist: Daher verwenden wir nur wenige und natürliche Zutaten, die biologisch zertifiziert sind. Künstliche Aromen, Geschmacksverstärker oder hochverarbeitete Teilzutaten werden Sie in unseren Produkten nicht finden.

Trotz allem bleibt zu beachten, dass eine 100-prozentige allergenfreie Produktionsumgebung unter heutigen Umständen nahezu unmöglich ist! Daher können wir es in einigen Fällen nicht vermeiden, dass wir in Produktionsstätten produzieren, in denen auch Produkte hergestellt werden, die allergene Nahrungsmittel enthalten. Doch unserer Meinung nach muss hierbei eine Abstufung nach der Problematik des einzelnen Lebensmittelallergens vorgenommen werden: So legen wir Wert darauf, dass keine Erdnüsse oder glutenhaltige Getreidesorten, bei denen das Allergierisiko selbst bei nur geringsten Spuren besonders hoch ist, in unseren Produktionsstätten bzw. in der Nähe unserer Produktionswege verwendet werden. Während die meisten Nahrungsmittel erst ab einer bestimmten Menge allergische Reaktion auslösen, können bei der Erdnuss schon Mikrogramm – Mengen ausreichen, um lebensbedrohliche Symptome hervorzurufen.